metaldog

 

* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* Themen
     Rock
     Power Metal
     Folk Metal

* mehr
     Mindslaver
     Interviews
     Guns N Roses
     Blind Guardian
     Lokales
     Geschichte des Hard’n’Heavy

* Links
     Der Metaltest
     Edguy Homepage
     Guardian Homepage
     Justice
     Mindslaver
     Moredead Seite






Hall of the Mountain king


Titel: The Hall of The Mountain King
Interpret: Savatage
Art: Album
Genre:Power Metal

Höhepunkt: The Hall of the Mountain King
Tiefpunkt: Last Dawn

1987, als Savatage "Hall Of The Mountain King" auf den Markt wurfen, wurde nur noch wenig von den einstigen Power Metal Kings erwartet, da das vorangegangene Album ("Fight For The Rock") mit Power Metal so viel zu tun hatte wie Metallicas Load mit Thrash. Doch diese Befürchtungen blieben zum Glück unbegründet, denn Savatage brachten mit diesem Meisterwerk den perfekten Schlusspunkt ihrer unter Liebhabern meistgeschätzten US-Metal-Ära auf den Markt. Der noch relativ junge Jon Oliva tut sich nur als Sänger ohne Keyboardgeklimper hervor, und seine markerschütternden Schreie dringen direkt ins Blut ein. Dazu kommen die genialen Gitarrenläufe seines Bruders Chris (R.I.P.!), der sich in der Form seines Lebens befindet.
Zu den einzelnen Tracks... Mit "24 Hrs. Ago" kommen klasse Screams und ein groovendes, von Soli überzogenen Hammerriff.
Darauf folgend das düstere, fast okkulte "Beyond The Doors Of The Dark", das atmosphärisch auf höchstem Niveau anzusiedeln ist. Das von einem Hammerbass getriebene "Legions" wird zu einem echt fetten hart rockenden Knaller, ehe mit "Strange Wings" eine echte Hard Rock Ballade, die fast schon etwas nach Rush tönt folgt. Danach beginnt das absolute Inferno. Basierend auf Griegs "In der Halle des Bergkönigs" zaubert Wundergitarrist Oliva mit der Gitarre über orchestralen Klängen, doch das alles ist nur der Auftakt zu "Hall Of The Mountain King", der Power Metal Hymne schlecht hin. Solche Soli, so gigantische Kreischer, so ein Hammerriff, das kann kein zweiter Song dieses Stiles bieten, auch keiner von Savatage! "The Price You Pay" erinnert dann wieder sehr an "Strange Wings", hat ebenfalls einen Touch Rush, ist aber weniger balladesk als der früher auf dem Album angesiedelte Track. Mit "White Witch" folgt ein speediger Power Metal Kracher, wie man ihn wohl nur in den 80ern mit so viel Feeling schreiben konnte. Der Mitgröhlrefrain macht den Song zu einem weiteren echten Highlight. Das düstere Instrumental "The Last Dawn" könnte Soundmäßig fast als Kombination einer Gothic und einer Black Metal Band durchgehen, wobei nur die Gitarre gespielt wird. Schön, aber nicht zwingen notwendig. Dafür aber der Schluss: "Devastation" - und dieser Song hält, was der Titel verspricht - geht nicht nur wieder hoch zu den höchsten Stimmen der Jon Oliva'schen Stimmlage sondern ist auch ein Mitfühl- und Mitgröhltitel.
Alles in allem lässt sich sagen, dass man es hier wohl mit dem besten traditionellen Metal-Album des Jahres 1987 zu tun hat. Savatage konnten das Niveau des Albums zwar durchaus auf den Nachfolgern halten, liesen aber oft Härte und Spritzigkeit zurück, um sich mehr dem Epos zu widmen (was die späteren Album nicht schlechter macht!). In dieser Form gab es Savatage nie wieder als Power Metal Band, ein blendender und glorreicher Abschluss einer Phase, die diese Band zur typischen US-Metal-Band neben Metal Church schlechthin machte. Genial!

Bewertung von Jhonny D., Album : 9,5 von 10
5.11.05 16:54
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung