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Power Metal

Helloween - 7 Sinners

Titel: 7 Sinners

Interpret: Helloween
Art: Album
Genre: Melodic Metal

Höhepunkt: World of Fantasy, Who is Mr Madman?
Tiefpunkt: Are You Metal?

Ich gestehe: Helloween haben mich nach Michi Kiskes Ausstieg und der tatsächlich gewöhnungsbedürftigen Scheibe Chamäleon nicht mehr so wahnsinning interresiert. Selbst die (starke) Keeper Legacy konnte daran nichts ändern. Das ändert sich mit diesem Album: Denn 7 Sinners fängt da an, wo Keeper II vor 14 Jahren aufgehört hat! In unnachahmliger doch vielkopierter Weise mischen sich zuckersüße Melodien mit wahnwitzigem (ehrlich gespieltem) Tempo, sonnige Teneriffa Coolnes mit dem typischen Hamburger Kürbeiskopf Humor und schließlich absolut positive Lebenseinstellung mit großem Mut zu Experimenten. Heraus kommt ein grandioses Metalalbum mit nur wenigen Durchhängern: Are you Metal wirkt zunächst etwas unspektakulär und You Stupid Mankind behält diesen Beigeschmack noch länger, doch ansonsten kann das Album mit absoluten Hochkarätern aufwarten:

Bewertung, Album: 9 von 10 Linktext
14.2.11 00:19


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The Glorious Burden


Titel: The Glorious Burden
Interpret: Iced Earth
Art: Album
Genre:Power Metal

Höhepunkt: Waterloo; The Devil To Pay
Tiefpunkt: When The Eagle Cries


Neben "St. Anger", "Operation Mindcrime 2" oder auch "Angel Of Retribution" zählt Iced Earths "The Glorious Burden" zu den umstrittensten Album einer großen Metal-Band der letzten Jahre. Die Texte sind für einen Europäer sicher gewöhnungsbedürftig - für mich als Amerikaner fallen sie nicht übertrieben patriotistisch auf, sondern sind eher historisch. Doch wen stören schon die Texte, in erster Linie geht es doch um den gebotenen Metal.
Und der ist auf "The Glorious Burden" aller Ehren wert. Nicht so trashig wie Mitte der neunziger, nicht so bombastisch wie auf "Horror Show", sondern eher traditionell metallisch zeigen sich die Mannen um Jon Schaffer. Doch halt, in dieser Band muss doch noch ein zweites Mitglied erwähnt werden: Tim Owens wird auf diesem Album der Nachfolger von Polizist Matt Barlow. Und wieder tritt Owens in gewaltige Fußstapfen. Und diesmal sitzen sie. Bei den Priestern musste er noch unter schwachem Songwriting leiden, doch unter Schaffer kann sich der nur knapp behaarte voll ausleben.
Mit "Declaration Day" steigt das Album direkt in einen fetten, aber nicht sonderlich schnellen Groover ein. Owens singt wie man es sich vom Metalgott Rob Halford wünscht. Eine Hammer-Hymne, auf die Manowar stolz sein könnten. Textlich geht es um die Unabhängigkeit der USA.
Mit "When The Eagle Cries" folgt eine ganz nette, aber eigentlich unnötige Balladen. Iced Earth Balladen gibt es genügend auf hohem Niveau, sie sollten sich mehr aufs powern konzentrieren.
"The Reckoning (Don't Tread On Me)" hieß die erste Single dieses Album. Nicht nur der Videoclip ist schwach, auch der Song nutzt sich sehr schnell ab. Am Anfang noch ein fetter Power Metal Song, entwickelt er sich langfristig zu einem der ganz wenigen Schwachpunkte der Scheibe.
"Atilla" dagegen ist die absolut perfekte Hymne für den Einzug der Hunnen. Geile Chöre, von denen jede Euro-Metal-Band nur träumen kann, völlig ohne kindisch-kitschige Meloy-Lines, und geile, fast thrashige Riffs. Dazu der grandiose Gesang von Meister Owens. Der Refrain ist ein Highlight der letzten 10 Jahre Metalgeschichte.
"Red Baron / Blue Max" bietet das, was man sich früher unter Iced Earth vorgestellt hat - traditioneller, harter Power Metal, mit unglaublich hohem Gesang und einer stattlichen Portion Härte.
"Hollow Man", die nächste Ballade, ist wieder mal ganz nett, allerdings leider nicht mehr. Haben die Jungs das Balladen schreiben verlernt? Und, ist es überhaupt noch als Band zu betrachten wenn Schaffer eh alles alleine schreibt?
"Waterloo" ist einer der grandiosesten Metal-Songs, die nach Ende der 80er erschienen sind und toppt ausnahmslos jeden Maiden-Song nach dem Seventh Son-Album (halt, die Ausnahme der Ausnahme heißt "Paschendale"...). Allein dieser Song rechtfertigt den Kauf dieses Albums.
"Valley Forge" braucht seine Zeit, ist aber generell auf dem Hohen Niveau der restlichen Nicht-Balladen dieses Albums anzusiedeln.
Zeit für die Hammer-Serie... hatten Iced Earth schon mit der "Something Wicked"-Trilogie ein Meisterwerk abgegeben, lässt sich dies mit "Gettysburg (1863)" noch mal locker toppen. Eine Songreihe über eine Schlacht, in der 50.000 Menschen und immerhin 10.000 Pferde starben.
Mit "The Devil To Pay" bekommt auch ein Eric Adams oder ein Rob Halford eine Lehrstunde im hohen Metalgesang, das Orchester ist gut, die Riffs magisch, das Feeling perfekt. Man fühlt sich wie vor Ort.
"Hold At All Costs" bestichtdurch ein schönes Riff, tolle Gittaren-Akkord-Schrubereien und natürlich schönen Gesang, hier vor allem in den CHören. Der Bass schlägt ordentlich ein. Die Verzweiflung ist hier durchwegs spürbar.
Mit "High Water Mark" wird diese Trilogie gebührend abgeschlossen, und sogar der Maestro, Schaffer himself kommt zu Wort. Die Erzählung findet ihr blutiges Ende in einem musikalischen Spektakel. Die Gitarrenriffsalven sind erstklassig, und Owens beweist ein letztes mal auf dieser Scheibe, das er zu den besten Metal-Sängern nicht nur der letzten 15 Jahre zählt.
Was lässt sich generell über dieses Album sagen? An sich finden sich 3 schwächere Nummern, und auch sonst ist nicht alles Gold. Aber "Atilla", "Waterloo" und die "Gettysburg"-Trilogie allein machen das locker wieder wett. Hier hat man es mit 5 der besten Metal-Songs seit langer, langer Zeit zu tun. Schaffer zeigt sich als ein Meister epischer Kompositionen (das, was DeMaio gerne noch wäre...), und Tim Owens beweist, dass die Priest-Formkurve in den 90ern sicher nicht wegen ihm nach unten ging. Im Endeffekt haben wir es hier nicht mit einem Meilenstein als Gesamtalbum zu tun. Aber mit einigen der besten Metal-Nummern nach Ende der goldenen 80er zweifelsfrei. Das Album ist weit besser, als die meisten "Kritiker" (die außer dem Text wohl auch nichts zu bemängeln haben, und auch an diesem nur, dass sie keine Ahnung von amerikanischer Geschichte haben...) einsehen wollen, und gehört in jede Plattensammlung. Basta.

Bewertung von Jhonny D., Album : 9 von 10
10.11.06 15:36


Legacy of Kings


Titel: Legacy of Kings
Interpret: HammerFall
Art: Album
Genre: Heavy Power Metal

Höhepunkt: Stronger than all / At the End of the Rainbow
Tiefpunkt: keine große Abwechslung

Der Hammerfall Zweitling hatte es schwer, denn "Glory to the Brave" zu übertreffen ist eine Aufgabe für sich. Doch aus heutiger Sicht ist Legacy sicherlich noch frischer und unverbrauchter als die späteren Alben der Band. Obwohl schon damals keine, von den Balladen mal abgesehen, große Abwechslung vorherschte schadet es dem Album nicht wirklich. Zu stampfig ist beisspielsweise "At the End of the Rainbow", zu pathetisch "The fallen one" und zu mitreißend "Stronger than all". Da tut es wohl keinem weh das man die restlichen Songs auf Anhieb mitpfeifen kann. Sie sind einfach Hammerfall.

Bewertung Album: 8 von 10
7.11.06 16:33


Hall of the Mountain king


Titel: The Hall of The Mountain King
Interpret: Savatage
Art: Album
Genre:Power Metal

Höhepunkt: The Hall of the Mountain King
Tiefpunkt: Last Dawn

1987, als Savatage "Hall Of The Mountain King" auf den Markt wurfen, wurde nur noch wenig von den einstigen Power Metal Kings erwartet, da das vorangegangene Album ("Fight For The Rock") mit Power Metal so viel zu tun hatte wie Metallicas Load mit Thrash. Doch diese Befürchtungen blieben zum Glück unbegründet, denn Savatage brachten mit diesem Meisterwerk den perfekten Schlusspunkt ihrer unter Liebhabern meistgeschätzten US-Metal-Ära auf den Markt. Der noch relativ junge Jon Oliva tut sich nur als Sänger ohne Keyboardgeklimper hervor, und seine markerschütternden Schreie dringen direkt ins Blut ein. Dazu kommen die genialen Gitarrenläufe seines Bruders Chris (R.I.P.!), der sich in der Form seines Lebens befindet.
Zu den einzelnen Tracks... Mit "24 Hrs. Ago" kommen klasse Screams und ein groovendes, von Soli überzogenen Hammerriff.
Darauf folgend das düstere, fast okkulte "Beyond The Doors Of The Dark", das atmosphärisch auf höchstem Niveau anzusiedeln ist. Das von einem Hammerbass getriebene "Legions" wird zu einem echt fetten hart rockenden Knaller, ehe mit "Strange Wings" eine echte Hard Rock Ballade, die fast schon etwas nach Rush tönt folgt. Danach beginnt das absolute Inferno. Basierend auf Griegs "In der Halle des Bergkönigs" zaubert Wundergitarrist Oliva mit der Gitarre über orchestralen Klängen, doch das alles ist nur der Auftakt zu "Hall Of The Mountain King", der Power Metal Hymne schlecht hin. Solche Soli, so gigantische Kreischer, so ein Hammerriff, das kann kein zweiter Song dieses Stiles bieten, auch keiner von Savatage! "The Price You Pay" erinnert dann wieder sehr an "Strange Wings", hat ebenfalls einen Touch Rush, ist aber weniger balladesk als der früher auf dem Album angesiedelte Track. Mit "White Witch" folgt ein speediger Power Metal Kracher, wie man ihn wohl nur in den 80ern mit so viel Feeling schreiben konnte. Der Mitgröhlrefrain macht den Song zu einem weiteren echten Highlight. Das düstere Instrumental "The Last Dawn" könnte Soundmäßig fast als Kombination einer Gothic und einer Black Metal Band durchgehen, wobei nur die Gitarre gespielt wird. Schön, aber nicht zwingen notwendig. Dafür aber der Schluss: "Devastation" - und dieser Song hält, was der Titel verspricht - geht nicht nur wieder hoch zu den höchsten Stimmen der Jon Oliva'schen Stimmlage sondern ist auch ein Mitfühl- und Mitgröhltitel.
Alles in allem lässt sich sagen, dass man es hier wohl mit dem besten traditionellen Metal-Album des Jahres 1987 zu tun hat. Savatage konnten das Niveau des Albums zwar durchaus auf den Nachfolgern halten, liesen aber oft Härte und Spritzigkeit zurück, um sich mehr dem Epos zu widmen (was die späteren Album nicht schlechter macht!). In dieser Form gab es Savatage nie wieder als Power Metal Band, ein blendender und glorreicher Abschluss einer Phase, die diese Band zur typischen US-Metal-Band neben Metal Church schlechthin machte. Genial!

Bewertung von Jhonny D., Album : 9,5 von 10
5.11.05 16:54


Nightfall in Middle Earth



Titel: Nightfall in Middle Earth
Interpret: Blind Guardian
Art: Album
Genre: Epic Power Metal

H?hepunkt: Mirror Mirror
Tiefpunkt: keinen echten

Text

Bewertung Album: 9,5 von 10
5.11.05 12:43


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